

klau|s|ens, wir sind mal wieder selber über uns hinaus gewachsen.
ja, denn wir ergreifen die tat – wir eröffnen das museum.
du meinst das neue LiMo.
genau dieses. ein literaturmuseum der moderne in marbach – und um 19:29 uhr waren wir im netz, und um 19:23 uhr schrieben wir den scan (also die handschriftlichen zeilen, die wir scannten) – und während sie da reden und sprechen …
… sind wir diejenigen, die handeln. wir sind die schriftsteller – und nur wir haben das recht zu eröffnen.
richtig – und das tun wir.
speichern.
OK, mal wieder speichern. 19:31 uhr.
geklappt – nun weiterschreiben.
was denn?
egal.
egal was? – aber es geht um die schriftsteller der moderne.
und?
das was dazu gehört, zu dieser moderne, sind wir. also müssen wir auch teil des museums werden.
das forderst du?
sicher – wenn ein täglicher log/blog/blogg kein beitrag für so ein museum sein sollte – was denn dann?
du meinst, wir rütteln am LiMo, so wie schröder einst am kanzleramt?
speichern!
habe ich – es war gegen 19:32, vielleicht auch 19:33 uhr.
wir schreiben LIVE!
schreiben wir wirklich LIVE?
ja, wie immer. zumindest auf http://blogg.de schreiben wir LIVE – auf den zwei anderen kopierblocks mit verzögerungen.
und was ist modern an unserer schreibe?
alles, jeder gedanke, überhaupt: das spiel mit uns, mit der zeit, mit den muse(e)n, mit den blog(g)s. alles.
du meinst wir sind universell modern?
ja, wir schreiben schnell, unzensiert, folgen unseren BLO(G)GMA-regeln – und sind frei und frech.
wie frech?
wir werden diesen blog(g)eintrag an den leiter des LiMo schicken, was ja gerade unter anwesenheit des bundespräsidenten von eben diesem bundespräsidenten eröffnet wird.
siehst du was?
nein, phoenix zeigt gerade etwas über bruno jonas, "die spaßmacher". passau.
und wir?
speichern!
gegen 19:36 uhr gespeichert. die funkuhr spricht.
schön, ich höre sie.
also, klau|s|ens oder klausens, wir schreiben doppelt, in einem blog(g) mit 2 kopien, und schreiben LIVE, wir spielen schriftsteller und wir sind schriftsteller ….
… und WIR eröffnen gerade das museum. wir nehmen uns das wahrhaftige eröffnungsrecht, dieses groß-große recht, welches die welt erschüttern wird.
du meinst, sie werden später sagen, es war klau|s|ens, der sich auch klau/s/ens nennt oder klau[s]ens, der es tat?
später? schon bald werden sie es sagen.
wann bald?
sehr bald.
und?
vielleicht schon heute.
wieso?
ich veröffentliche doch alles LIVE – speichern!
gut, gegen 19:39 abgespeichert. aber die tippfehler müssen raus.
kommt noch. gleich, gleich. ich wollte doch noch sagen, wie …
… wie du an allem rüttelst?
genau! ich werde diesen blog(g)-log auch an den direktor schicken, an professor dr. ulrich raulff.
das willst du tun?
ja, heute noch, eine e-mail schreiben, gleich, auf meinen blog(g) verweisen, die wahrliche eröffnung beanspruchen, und dann noch alles auf eine neue untersite setzen, eine homepage a la klausens-untersite.
die wird wie heißen?
http://www.klausens.com/limo.htm
ganz wie cola? ohne großbuchstaben.
ich sagte doch: wir sind schriftsteller der moderne – und das internet schreibt seine eigenen gesetze. wir wollen die kleinschreibung haben. wir werden sie haben.
ich bewundere deine größe, oh klau|s|ens.
wieso meine? unsere! die größe aller literaten und literatinnen, die sich wehren, die aufbegehren, die sich den ruhm holen, dessen sie nicht bedürfen, weil sie auch so unendlich wirksam sind, und endlich schreiben, und so gestalten … weil unsere texte gebraucht werden.
danke, danke, ich lese mir nochmals deine handschriftlichen zeilen von eben durch, damit sich der kreis auch schließt.
unsere handschriftlichen zeilen. speichern!
ja, ja, mache ich doch!
"klau|s|ens erkämpft sich einen platz im LiMo" … könnte es heißen.
jetzt übernimmt er auch noch die presserabeit.
wer weiß eigentlich, welche hand schreibt, wenn wir schreiben. sollten wir noch schiefertafeln … ? … ach, lassen wir das.
19:59, gleich darf das publikum rein – schnell, das sommerfest beginnt, die eröffnung wäre vorbei. vorher noch.
ich schaffe das, ich schaffe fast alles. 19:59 uhr. alles korrigiert. fertig.
Tolle IDEE !
Endlich mal ein Lob – danke, Herr Offen – was machen Sie denn genau? In der Branche?
Anfangen kann jeder jedes Museum – ich muss aber (selber dem Kunstbetrieb im weiteren Sinne zugehörg) zugeben, dass das Klausens-LiMo-Museum schon besonders gut gelungen ist.